Hotline - Jutta Maria Herrmann

Das Buch:

 

336 Seiten / Taschenbuch - 9,99 Euro

auch als E-Book erhältlich - 9,99 Euro

 

Klappentext:

 

Keine Polizei - never ever. So lautet die unumstößliche Maxime der Beichthotline. Aber was tun, wenn eine Anruferin ankündigt, ihr neugeborenes Kind lebendig zu vergraben? Ein schlechter Scherz, konstatiert Chris, Initiator der Hotline, als seine Freunde und Kollegen statt einer Kinderleiche eine lebensgroße Puppe auf dem Friedhof ausgraben. Dann meldet sich die mysteriöse Anruferin erneut und verkündet, dies sei erst der Anfang ...


Meine Meinung:


Ich muss ganz ehrlich sagen, dass ich nicht genau weiß, was ich von dem Buch halten soll. Ich finde die Idee richtig gut, aber die Umsetzung hat mir nicht gefallen. 


Chris, Rick, Konrad und Paula haben vor einiger Zeit eine tolle Idee gehabt: Eine kostenpflichtige Beichthotline. Anders als bei diesen Hotlines, bei denen man sich seine Probleme von der Seele reden kann, erzählt der Anrufer hier von seinen Sünden. Chris ist derjenige, der die zündende Idee zu diesem Projekt hatte und sein oberster Grundsatz heißt: Egal, was dir der Anrufer erzählt, wir rufen niemals die Polizei. Soweit so gut, aber eines Tages ruft eine Frau an. Sie sagt, sie möchte ein Neugeborenes auf dem Friedhof in der Stadt lebendig begraben. Alles würde nur geschehen, weil Jemand aus dem Team Schuld auf sich geladen hat. Dann wird eine Puppe gefunden, die wie in der Ankündigung der Anruferin vergraben wurde. Der Wettlauf mit der Zeit beginnt, denn niemand weiß, welches Baby es sein soll und wer überhaupt Schuld auf sich geladen hat. 


Wie ich oben schon sagte, gefiel mir die Idee des Buches total gut, allerdings hätte man etwas mehr daraus machen können. Mir waren einige Szenen zu oberflächlich geschrieben, so dass ich in den Momenten, die die Autorin als Schockmoment gedacht hatte, gar keinen Schreck bekommen habe. Die Spannung wurde durch kurze Kapitel mit abwechselnden Handlungssträngen aufgebaut und auch erhalten. Leider konnte ich auch zu den einzelnen Charakteren keine Beziehung aufbauen. Einige Begebenheiten erschienen mir zu konstruiert und haben zwar Sinn ergeben, allerdings kamen sie aus dem Nichts und waren für mich einfach nur Mittel zum Zweck. 


Ich kann das Buch leider nicht weiter empfehlen, wäre aber durchaus offen dafür, ein weiteres Buch von der Autorin zu lesen, da dieses Buch ihr Erstling war. Vielleicht gefällt mir die Umsetzung ihrer nächsten Idee ja besser. 

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