Und plötzlich war der Wald so still - Moa Eriksson Sandberg

Das Buch: 

 

188 Seiten / Taschenbuch

auch als E-Book erhältlich

12,95 Euro / E-Book 11,99 Euro

 

 

Klappentext: 

 

"Plötzlich kam es mir so vor, als würde mich jemand oder etwas beobachten - es war dasselbe kriechende Gefühl wie am See, als wir oben ohne in der Sonne lagen. Ich stand hastig auf und sah mich um. Nichts war zu hören. Es war fast schon unnatürlich still. Die Dunkelheit des Waldes war beinah greifbar, als könnte sie mich aufsaugen, wie ein schwarzes Loch im Weltall."

 

 

Meine Meinung:

 

Hanna und ihre Freundinnen Jonna und Sabina sind auf der Schwelle vom Kind zur Jugendlichen. Während Hanna hin und her gerissen ist zwischen der noch verspielten Jonna und der auf Erwachsen machenden Sabina, verschwindet ein Mädchen aus dem Heimatdorf der drei. 

 

Die verschwundene Linda ist allerdings nicht das Hauptthema dieses Buches. Es wird immer mal wieder angeschnitten, aber im Wesentlichen geht es um die Veränderung in Hannas Leben. Ihr Vater ist auf einmal nicht mehr für sie erreichbar, ihre Mutter verhält sich seltsam, ihre Freundin Sabina treibt sich plötzlich mit Jungs rum und sie selber verliebt sich in den neu in den Ort gezogenen Janek. Die Autorin hat das Hin und Her der Gefühle, die ein Mädchen im Alter von 12 Jahren hat, ziemlich treffend beschrieben. 

 

Da es sich um ein Jugendbuch handelt, ist der Schreibstil nicht sehr anspruchsvoll und das Buch ist in viele, dafür aber kurze Kapitel aufgeteilt. Ich habe das Buch in ca. zwei Stunden gelesen. Obwohl es mich gut unterhalten hat, hat es vermutlich keinen bleibenden Eindruck bei mir hinterlassen. 

 

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